Flüchtlinge, Industrie 4.0, TTIP – Beteiligung Ernst-Schneider-Preis 2016

Zum größten deutschen Wettbewerb für Wirtschaftspublizistik, dem Ernst-Schneider-Preis der Industrie- und Handelskammern (IHKs) sind rund 1.200 Artikel, Fernsehbeiträge, Online- und Hörfunkstücke eingereicht worden. Die Beteiligung stieg um 200 Beiträge. Die Arbeiten kamen von öffentlich-rechtlichen und privaten Sendern, von ZEIT, F.A.Z., taz, Welt, Spie­gel, Focus, Stern und Süddeutsche Zeitung, von Wirtschaftsmagazinen und von Regionalzeitungen wie Weser-Kurier, Mittelbayerische Zeitung und Trierischer Volksfreund sowie von Onlineportalen. Deutlich mehr Einreichungen gab es in den Sparten Print und Internet. Die Zahl der Interneteinreichungen hat sich gegenüber dem Vorjahr fast verdoppelt.

Viele Geschichten beschäftigen sich mit den Hintergründen und der Finanzierung der Flüchtlingswelle, mit dem Geschäft der Fluchthelfer, der Integration der Migranten in Ausbildung, mit der Digitalisierung, mit VW („Die Auto-Immunkrankheit“), dem Onlinehandel und der damit verbunden Veränderung der Innenstädte, dem Freihandelsabkommen TTIP, der Elektromobilität, dem boomenden Markt der Sportwetten, dem Biobusiness, der Griechenlandkrise, dem Geschäft mit der Selbstoptimierung, den Anzeichen einer Immobilienblase, der Moral in der Wirtschaft und der schlechten Verkehrs- sowie IT-Infrastruktur.

Fernsehredaktionen wählten 181 Sendungen aus, der Hörfunk schickte 113 Beiträge. 815 Artikel stammen von Zeitungen und Zeitschriften; Printmedien schlugen 12 Nachwuchsjournalisten für den Förderpreis vor. Um den Onlinepreis bewerben sich 146 Artikel, Videos und Websites.

In der 45. Auflage des Ernst-Schneider-Preises werden erstmals elf Vorjurys zwischen Rostock und Karlsruhe einberufen. Über die neun Preise entscheiden vier Schlussjurys aus renommierten Journalisten und erfahrenen Praktikern, in diesem Jahr unter anderem der Intendant des Deutschlandfunks, Dr. Willi Steul, der Intendant von Radio Bremen, Jan Metzger, die Geschäftsführererin der Degeto, Christine Strobl, und der Chefredakteur von Vox, Kai Sturm. Die Preisverleihung richtet die IHK Karlsruhe am 17. Oktober im ZKM, dem Zentrum für Kunst- und Medientechnologie, aus.

Mit dem seit 1971 ausgeschriebenen Ernst-Schneider-Preis möchten die IHKs Autorinnen und Auto­ren ermuti­gen, Wirtschafts­themen so aufzubereiten und darzustellen, dass jeder mehr von wirtschaftlichen Zusammenhän­gen ver­steht. Der Journalistenpreis der deutschen Wirt­schaft ist nach dem Unternehmer und Kunst­mäzen Ernst Schneider benannt, der von 1963 bis 1969 Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages war. Der Preis ist mit insgesamt 52.500 Euro dotiert.

Jurys komplettiert

Die Jurys für den Ernst-Schneider-Preis 2015, der dieses Jahr von der Handelskammer Hamburg ausgerichtet wird, sind nun vollständig.

Die Eintscheidungen in der Kategorie Print treffen:

  • Rainer Esser, Geschäftsführer Die Zeit
  • Brigitte Fehrle, Chefredakteurin Berliner Zeitung
  • Dr. Dagmar Gaßdorf, Herausgeberin Ruhr-Revue und Vorstandsmitglied Ernst-Schneider-Preis
  • Lars Haider, Chefredakteur Hamburger Abendblatt
  • Fritz Horst Melsheimer, Präses Handelskammer Hamburg

In der Schlussjury Fernsehen arbeiten:

  • Susanne Biedenkopf-Kürten, Leiterin Hauptabteilung Wirtschaft, Recht, Service, Soziales, Umwelt, ZDF
  • Prof. Thomas Kleist, Intendant Saarländischer Rundfunk
  • Dr. Walter Richtberg, Vorstandsvorsitzender Ernst-Schneider-Preis
  • Prof. Hans-Jörg Schmidt-Trenz, Hauptgeschäftsführer Handelskammer Hamburg
  • Sonja Schwetje, Chefredakteurin n-tv

Im Hörfunk entscheiden:

  • Andreas Bartmann, Vizepräses Handelskammer Hamburg und Geschäftsführer Globetrotter Ausrüstung GmbH
  • Marzel Becker, Geschäftsführer und Programmdirektor Radio Hamburg
  • Peter Esser, Herausgeber Mittelbayerischer Verlag und Vorstandsmitglied Ernst-Schneider-Preis
  • Joachim Knuth, Hörfunkdirektor NDR
  • Birgit Wentzien, Chefredakteurin Deutschlandfunk

Die Jury in der Kategorie Internet setzt sich zusammen aus:

  • Ute Brüssel, Bereichsleiterin Kommunikation DIHK
  • Dr. Robin Houcken, Geschäftsführer Nordpol+Hamburg Agentur für Kommunikation GmbH
  • Philipp Jessen, Chefredakteur Stern Online
  • Juliane Leopold, Chefredakteurin Buzzfeed Deutschland
  • Burghard Schnödewind, Leiter boerse.ARD.de

Aufgrund der Fülle der Einreichungen tagen im Frühjahr zehn Vorjurys. Sie wählen die besten Beiträge aus, über die die Schlussjurys urteilen. Die Shortlist mit den Nominierungen veröffentlichen wir, wenn die letzte Jury entschieden hat. Bei Beiträgen aus dem eigenen Haus enthalten alle Juroren sich der Stimme.

Ernst-Schneider-Preis der IHKs wächst

2015 Beteiligung Archiv 02Mehr als tausend Beiträge im Wettbewerb 2015 / Zahl der Online-Beiträge verdreifacht / Erklärung wirtschaftlicher Folgen und Entwicklungen zunehmend relevanter

1031 Artikel, Fernsehbeiträge, Online- und Hörfunkstücke haben Medien zum größten deutschen Wettbewerb für Wirtschaftspublizistik, dem Ernst-Schneider-Preis der Industrie- und Handelskammern (IHKs), eingereicht – in einzelnen Kategorien deutlich mehr als in den Vorjahren. Öffentlich-rechtliche Sender, private Anbieter wie RTL, Pro7, n-tv, Vox und Sky, Printtitel wie ZEIT, F.A.Z., taz, Welt, Spie­gel, Focus, Geo, Stern und Süddeutsche Zeitung, dazu bekannte Wirtschaftsmagazine und zahlreiche Regionalzeitungen sowie Onlineportale beteiligten sich an der 44. Ausschreibung.

Die Beiträge decken alle Facetten der Wirtschaft ab. Sie beschreiben auf außergewöhnliche Weise, wie Menschen heute arbeiten, wovon sie leben und wofür sie Geld ausgeben. Dabei schildern die Autoren Zusammenhänge, die zum Verständnis von Wirtschaft notwendig sind. Sie setzen zunehmend auf crossmediale Möglichkeiten und nutzen die Vorteile des Internets. Viele Beiträge stützen sich auf herausragende Recherchen; manche decken Skandale auf. Spannend sind die Einreichungen, die veranschaulichen wie neue Technologien Unternehmen und Gesellschaft verändern.

2015 beschäftigten sich Journalisten mit der wachsenden Macht der Algorithmen, mit Frauen in Führungspositionen, der Integration von Flüchtlingen, kaputten Straßen und Brücken, mit Steuermoral, wachsender Abneigung gegen Massentierhaltung, Freihandelsabkommen, Geschäften mit Russland, Share Economy, der Wirkung des Onlinehandels auf die Innenstädte, neuen Arbeitsmodellen, der Energiewende, Gesundheitswirtschaft und nicht zuletzt mit Fairtrade.

Fernsehredaktionen wählten 211 Sendungen aus, der Hörfunk schickte 85 Beiträge. 648 Artikel stammen von Zeitungen und Zeitschriften, darunter Dossiers und Themenseiten; Printmedien schlugen 17 Nachwuchsjournalisten für den Förderpreis vor. Um den Onlinepreis bewerben sich 87 Websites.

Zehn Jurys werden Vorauswahlen treffen. Über die insgesamt neun Preise entscheiden Ju­rys, die überwiegend aus Vertretern der Medien zusammengesetzt sind. Die diesjährige Preisverleihung richtet die Handelskammer Hamburg im Rahmen ihres 350jährigen Jubiläums am 20. Oktober aus. Jörg Thadeusz moderiert den Abend.

Download: Pressemitteilung als PDF

Letzter Aufruf Ernst-Schneider-Preis der IHKs

Einsendeschluss für Wirtschaftsbeiträge: 22. Januar 2015

Update: Wir sichten gerade die zahlreichen Einreichungen. Wir verschicken an die Einreicher Bestätigungen per Email, sobald eine Einreichung erfasst wurde. Dies kann bei der Fülle der Einreichungen bis zu 2 Wochen dauern. Sollte dann keine Bestätigung eingetroffen sein, bitten wir um Rückfragen per E-Mail.

Bis zum Donnerstag kommender Woche können Autoren und Redakteure noch Bei­träge aus allen Facetten der Wirtschaft zum Wettbewerb um den Ernst-Schneider-Preis einreichen. In den einzelnen Kategorien des höchstdotier­ten Wettbe­werbs im deutschen Wirtschaftsjournalismus ste­hen in Fernsehen, Hörfunk, Presse und Internet Preise von insge­samt 52.500 Euro zur Verfügung. Gestiftet von den Industrie- und Handels­kammern zeichnet der Ernst-Schneider-Preis Journa­listen aus, deren Beiträge den Menschen Hinter­gründe und Zusam­menhänge der Wirt­schaft vermit­teln. Ausschrei­bungsunter­lagen sind unter „Ausschreibung“ abrufbar.

Die IHKs loben seit 44 Jahren den Journalistenpreis der deutschen Wirt­schaft aus. Die diesjährige Preisverleihung richtet die Handelskammer Hamburg am 20. Oktober aus. Der Preis ist nach dem früheren DIHK-Präsiden­ten, dem Unternehmer und Kunstmäzen Ernst Schneider benannt. Über die Ver­gabe ent­scheiden unabhängige Jurys, zusammen­ge­setzt aus jeweils drei Angehörigen der Medien und zwei Ver­tretern der Wirt­schaft.

Download Pressemitteilung

Ernst-Schneider-Preis 2015 ausgeschrieben

Preissymbol

Einsendeschluss des IHK-Wettbewerbes: 22. Januar 2015

Der Ernst-Schneider-Preis – Journalistenpreis der deutschen Wirt­schaft – lädt mit seiner 44. Ausschrei­bung Autorinnen und Autoren zum Wettbe­werb um die besten Wirtschaftsbeiträge ein. Bis zum 22. Januar 2015 können Redaktionen Bei­träge einreichen. In den einzelnen Kategorien stehen Preise von insgesamt 52.500 Euro zur Verfügung. Gestiftet von den Industrie- und Handels­kammern (IHKs) zeichnet der Preis in Fernsehen, Hörfunk, Internet und Print jährlich Jour­na­listen aus, deren Beiträge beispielhaft Wissen um wirtschaftliche Vorgänge und Zusammen­hänge vermit­teln. Die Beiträge müssen aus dem Jahr 2014 stammen. Aus­schreibungs­unter­lagen sind im Inter­net unter www.ernst-schneider-preis.de/ausschreibung-2015 abrufbar.

Mit dem höchstdo­tierten Preis im Wirt­schaftsjournalismus wollen die IHKs das Wissen um wirt­schaftliche Zusammenhänge verbreitern und die Medien ermutigen, neue Schritte bei der Ver­mittlung von Wirtschaft zu gehen.

Der Preis ist nach dem früheren DIHK-Präsidenten, dem Unternehmer und Kunstmäzen Ernst Schneider benannt. Über die Ver­gabe ent­scheiden unabhängige Jurys, zusammen­ge­setzt aus jeweils drei Angehörigen der Medien und zwei Vertretern der Wirt­schaft. Die Preisverleihung findet am 20. Oktober 2015 in Hamburg statt. Ausrichter der Verleihung ist die Handelskammer Hamburg, die im kommenden Jahr ihr 350-jähriges Jubiläum begeht.