Nominierungen 2019

22 Nominierte in acht Kategorien stehen für den Ernst-Schneider-Preis fest. Sie haben sich in einem zweistufigen Jurysystem mit ihren Beiträgen unter mehr als 500 eingereichten Beiträgen durchgesetzt.  

Der Ernst-Schneider-Preis zeichnet journalistische Beiträge aus, die wirtschaftliche Zusammenhänge allgemein verständlich vermitteln und durch Relevanz, Recherche sowie Erzähltechnik herausragen. Die Jurys setzen sich aus Journalisten und Wirtschaftsvertretern zusammen; die unabhängigen Journalisten sind in der Mehrheit. Die Preissumme wurde in 2019 angehoben: Der Ernst-Schneider-Preis ist mit insgesamt 55 000 Euro dotiert.
 
Der renommierte Journalistenpreis der deutschen Wirtschaft, gestiftet von den deutschen Industrie- und Handelskammern, wird am 10. Oktober 2019 verliehen. Wer den Ernst-Schneider-Preis in der jeweiligen Kategorie gewinnt, wird erst am Abend der Preisverleihung bekanntgegeben. Der Gewinner des Sonderpreises wird außerhalb des Nominierungsverfahrens während der Preisverleihung geehrt. Sie wird in diesem Jahr von den sieben rheinischen Industrie- und Handelskammern gemeinsam ausgerichtet.

Hörfunk
Kategorie: Große Wirtschaftssendung
  1. Du sollst es mal besser haben – Warum dieser Satz gelogen ist und was sich ändern muss, damit er wieder stimmt:  Vanessa Schneider (Red. Alexandra Reinsberg), BR
  2. Profit oder Wohlfahrt? Das Geschäft mit der Pflege:  Sandra Stalinski, DLF
  3. Hallo Herr Kaiser – Was aus der guten alten Lebensversicherung wird:  Heiner Wember (Red. Frank Christian Starke) WDR
  Kategorie: Kurzbeitrag
  1. Bürokratie im Handwerk. Der zertifizierte Dübel:  Stephanie Kowalewski, DLF Kultur
  2. Junge Unternehmensgründer. Teenager als Firmenchef:  Stephanie Kowalewski, DLF
  Internet
  1. Die Akte Diesel:  René Bender / Max Boenke / Markus Fasse / Lilian Fiala / Jean-Philippe Illi / Sönke Iwersen / Jan Keuchel / Sebastian Matthes / Stephan Menzel / Martin Murphy / Lars-Marten Nagel / Stefan Reccius / Lukas Sauer / Volker Votsmeier / Hendrick Wünsche, Handelsblatt
  2. Implant Files – das gefährliche Geschäft mit der Gesundheit: Christina Berndt / Katrin Langhans / Mauritius Much / Frederick Obermaier / Bastian Obermayer / Anna Reuß / Nicolas Richter / Ralf Wiegand, SZ
  3. Den Daten auf der Spur: Johanne Bischoff / Sabine Cygan / Romy Heinrich / Martin Hoferick / Simon Klöppl / Konstantin Kumpfmüller / Jana Münkel / Alexander Polte / Wiebke Schindler / Pauline Vestring (Red. Christian Bergmann, Anja Riediger, Jörg Wildermuth),  MDR
  Print
Kategorie: Wirtschaft in überregionalen Printmedien
  1. Vergiftetes Dorf:  Isaac Anyaogu / Ankush Kumar / Petra Sorge, Der Spiegel
  2. Der Blockchain-Code:  Lisa Nienhaus / Mark Schieritz / Jens Tönnesmann, Zeit
  3. Reis und Rouladen: Gesa Steeger, taz. am wochende
  Kategorie: Wirtschaft in regionalen Printmedien
  1. Keine Lust auf neue Wege? :  Olaf Preuß, Welt Hamburg
  2. Arbeiten im Alter 7teilige Serie:  Miriam Opresnik, HA
  3. Omira – die Geschichte eines Niedergangs: Benjamin Wagener, Schwäbische Zeitung
  Förderpreis
  1. Lisa Büntemeyer, Impulse Medien
  2. Sophie Burfeind, brand eins
  3. Benedikt Becker, WiWo
  Fernsehen
Kategorie: Große Wirtschaftssendung
  1. Angriff auf Europas Steuerzahler:  Christian Salewski / Oliver Schröm / Willem Konrad / Manuel Daubenberger /Karsten Polke-Majewki / Felix Rohrbeck, NDR
  2. Die Story im Ersten: Der Absturz Unister – Wie Deutschlands erfolgreichstes Start-up unterging: Björn Menzel / Sebastian Pittelkow / Ralf Ulrich Schmidt, MDR
  3. ZDFzoom: Geheimakte Finanzkrise – Droht der nächste Jahrhundert-Crash?: Dirk Laabs, ZDF
  Kategorie: Kurzbeitrag
  1. Sicherheitsnische: Smarte Haushaltsgeräte: Sabina Wolf (Red. Carl-Hermann Diekmann, Sebastian Hanisch), BR
  2. Blackbox Schufa: Eine exklusive Datenauswertung gibt Einblicke:  Katharina Adami / Oliver Schnuck / Josef Streule / Maximilian Zierer (Red. Carl-Hermann Diekmann, Verena Nierle), BR in Kooperation mit Der Spiegel

Shortlist Ernst-Schneider-Preis 2019

Die Shortlist des Journalistenpreises der deutschen Wirtschaft steht fest. Aus rund 600 eingereichten Beiträgen wählten sieben Vorjurys insgesamt 67 Beiträge aus.

Die Shortlist spiegelt auch in diesem Jahr die thematische Vielfalt, regionale Breite und Qualität der Wirtschaftsberichterstattung in Deutschland. Sie enthält Beiträge der ARD-Anstalten BR, NDR, Radio Bremen, rbb, SWR und WDR sowie von DLF, n-tv und ZDF. Printbeiträge der Shortlist stammen u.a. aus den Redaktionen von Berliner Zeitung, brand 1, Capital, Hamburger Abendblatt, Impulse, Kieler Nachrichten, Kölner Stadtanzeiger, Pforzheimer Zeitung, Schwäbischer Zeitung, Spiegel, Stern, Stuttgarter Nachrichten, Süddeutscher, Südkurier, Tagespiegel, taz, Welt Hamburg, Weser Kurier, Wirtschaftswoche, w&v und Zeit.

Prominent besetzte Schlussjurys werden im Sommer über Nominierte und Gewinner in den neun Kategorien aus Fernsehen, Radio, Print und Internet entscheiden. Aus organisatorischen Gründen sind Beiträge der Kategorie Internet in diesem Jahr nicht in der Shortlist vertreten; sie werden aber, wie auch in den letzten Jahren, in einer eigenen Schlussjury bewertet werden.

Die Preisverleihung wird in diesem Jahr zum 48. Mal stattfinden und von den sieben rheinischen IHKs ausgerichtet; Aachen, Bonn/Rhein-Sieg, Düsseldorf, Köln, Mittlerer Niederrhein, Bergische IHK Wuppertal-Solingen-Remscheid und die Niederrheinische IHK Duisburg. Sie findet am 10. Oktober statt.

Der Ernst-Schneider-Preis wird jährlich von den Industrie- und Handelskammern vergeben. Er zeichnet journalistische Beiträge aus, die wirtschaftliche Zusammenhänge allgemein verständlich vermitteln und durch Relevanz, Recherche sowie Erzähltechnik herausragen. Die in diesem Jahr erhöhte Preissumme beträgt insgesamt 55 000 Euro.


Fernsehen

Kategorie: Große Wirtschaftssendung
1. „Geheimakte Finanzkrise: Droht der nächste Jahrhundert-Crash?“: Dirk Laabs, ZDF
2. „Das Geschäft mit den Likes“: Thomas Jell, n-tv
3. „Neue Heimat für die Roten Riesen – Firma ERO zieht um“: Christopher Hiepe, SWR
4. „Gegen den Strich – raus aus der Stadt“: Udo Eling/Philine Eling/Dirk Bitzer WDR
5. „Angriff auf Europas Steuerzahler“: Christian Salewsik/Oliver Schröm/Willem Konrad/Manuel Daubenberger/, NDR
6. „Absturz von Unister: Wie Deutschlands erfolgreichstes Startup unterging“: Ralf Ulrich Schmid, MDR
7. „Außer Kontrolle: Das gefährliche Geschäft mit der Gesundheit“: Elena Kuch/Christian Baars/ Britta von der Heide/Antonius Kempmann, NDR

Kategorie: Kurzbeitrag
1. „Deutsche Honorarkonsuln im Offshore-Business“: Pia Dangelmayer/Maximilian Zierer, BR
2. „Blackbox Schufa“ Katharina Adami/Josef Streule/Oliver Schnuck/Maximilian Zierer, BR
3. „Spekulanten bevorzugt“: Jochen Taßler/Lutz Polanz, WDR
4. „Heimisches Gemüse“: Barbara Hirl, SWR
5. „Arbeitsschutz“: Hermann Abmayr, SWR
6. „Sicherheitsnische: Smarte Haushaltsgeräte“: Sabina Wolf, BR


Hörfunk

Kategorie: Große Wirtschaftssendung
1. „Stadt, Land, Bus – 5 Jahre Fernbusliberalisierung“: Michael Brocker/Felic Schledde (Red. Frank Christian Starke), WDR
2. „Hallo Herr Kaiser – Was wird aus der Lebensversicherung?“: Heiner Wember (Red. Frank Christian Starke), WDR
3. „Auf der Straße zu Hause – Wirtschaftsfaktor mobiles Leben“: Matthias Hof (Red. Frank Christian Starke), WDR
4. „Auf Shoppingtour – Chinesen in Deutschland“: Oliver Ramme (Red. Frank Christian Starke), WDR
5. „Prost Neujahr! Was Prosecco kann“: Clemens Hoffmann (Red. Regina Tanne), WDR
6. “Crowd-Worker und Solo-Selbständige – digitale Zukunft der Arbeit“: Verena Gonsch/Kira Meyer NDR
7. „Fleisch – unser täglich Brot“: Justus Wilhelm/Daniel Köhler/Nikolaus Golsch/Stefan Pulß (Red. Christian Erber), Radio Bremen
8. „Du sollst es mal besser haben“: Vanessa Schneider (Red. Alexandra Reinsberg), BR
9. „Wir müssen über den Euro reden“: Eric Graydon (Red. Nina Siegers), rbb
10.“Deutsche Honorarkonsuln und dubiose Finanzgeschäfte“: Pia Dangelmayer (Red. Verena Nierle), BR
11. „Wirtschaft denken: Produktivität“: Florian Felix Weyh/Caspar Dohmen/Barbara Eisenmann/Christian Blees (Red. Martin Hartwig), DLF
12. „Profit oder Wohlfahrt? Das Geschäft mit der Pflege“: Sandra Stalinski, DLF
13. „Buchführung mal anders: Was leistet ein Bauer wirklich?“: Ursula Klement, BR


Kategorie: Kurzbeitrag
1. „Bürokratie im Handwerk: Der zertifizierte Dübel“: Stephanie Kowalewski, DLF
2. „Junge Unternehmensgründer“: Stephanie Kowalewski, DLF


Print

Kategorie: Wirtschaft in überregionalen Printmedien
1. „Der Blockchain-Code“: Lisa Nienhaus/Mark Schieritz/Jens Tönnesmann, Zeit
2. „Mein Roboter und ich“: Svenja Beller, SZ Magazin
3. „Reis und Rouladen“: Gesa Steeger, taz
4. „Wende? Ende“: Max Haerder/Angela Hennersdorf, Wirtschaftswoche
5. „Ist Heimat zu teuer?“: Max Haerder, Wirtschaftswoche
6. „Vergiftetes Dorf“: Petra Sorge/Isaac Anyaogu/Ankush Kumar, Spiegel
7. „Was kann der deutsche Ingenieur?“: Marcus Jauer, Zeit
8. „Bis an die Grenze“: Hans von der Hagen, SZ
9. „Gegen den Strom“: Till Krause/Hakan Tanriverdi, SZ
10. „Was wäre, wenn …“: Christoph Koch, brand 1
11. „Digitale Spurensuche“: Jochen Kalka, w&v
12. „Das Flix-Imperium“: Norbert Höfler, Stern
13. „Berichterstattung über CumEx“: Klaus Ott/Nikolas Richter/Jan Wilmroth, SZ
14. „Vorbei“: Katja Thimm, Spiegel

Kategorie: Wirtschaft in regionalen Printmedien
1. „Arbeiten im Alter, 7 Teile“: Miriam Opresnik, Hamburger Abendblatt
2. „Der Unbremsbare“: Klaus Köster, Stuttgarter Nachrichten
3. „Keine Lust auf neue Wege? 4 Teile“: Olaf Preuß, Welt Hamburg
4. „Leben ohne Plastik“: Kerstin Mommsen, Südkurier
5. „Ein zerrüttetes Verhältnis“: Johannes C. Bockenheimer, Tagesspiegel
6. „Die Jagd nach dem großen Geld“: Ulrich Metschies, Kieler Nachrichten
7. „Ende einer Staatsbank“: Ulrich Metschies/Ulf Billmayer-Christen, Kieler Nachrichten
8. „Serie: Azubi des Monats“ Nina Giesecke/Dominik Türschmann/Isabel Ruf/Maximo Gonzalez, Pforzheimer Zeitung
9. „Wir waren nicht ganz blöd“: Jochen Knoblach, Berliner Zeitung
10. „Ich bin die Energiewende“: Ralf Schönball, Tagesspiegel
11. „Rheinland 2030 – unsere Zukunft“: Peter Berger/Max Müller/Uli Kreikebaum/Karlheinz Wagner/Christiane Mitatselis/Stephan Klemm, Kölner Stadtanzeiger
12. „Omira – Geschichte eines Niedergangs“: Benjamin Wagener, Schwäbische Zeitung
13. „Ein Reeder und sein Untergang“: Jürgen Hinrichs/Peter Hanuschke/Jan-Felix Jasch, Weser Kurier

Kategorie: Förderpreis
1. Sophie Burfeind, brand 1
2. Lisa Büntemeyer, Impulse
3. Benedikt Becker, Wirtschaftswoche
4. Lukas Zdrzalek, Capital

Die Ausschreibung für den Ernst-Schneider-Preis 2019 läuft bis 10. Februar!

Preisgelder auf 55.000 Euro angehoben – Bewerbungen erstmals online möglich – Bewerbungsfrist: verlängert bis 10. Februar 2019!

Die Ausschreibung für den Ernst-Schneider-Preis läuft. Gesucht werden herausragende Beiträge in neun Kategorien, die allgemeinverständlich Hintergründe und Zusammen­hänge von Themen der Wirtschaft darstellen. Die Preissumme wurde von 52 500 Euro auf 55 000 Euro angehoben. Gestiftet wird der Preis von den Industrie- und Handelskammern. Den Flyer mit der Ausschreibung finden Sie hier: http://www.ernst-schneider-preis.de/wp-content/uploads/2018/12/Ausschreibung-2019.pdf

Noch bis 10. Februar 2019 können Journalisten Beiträge zu den verschiedensten Themen der Wirtschaft einreichen. Die Bewerbungen sind erstmals online möglich, so dass das bisherige, aufwändige postalische Zusendung entfällt. Die Bewerbungen sind hier möglich: http://ernst-schneider-preis.de/bewerbung/

Der Journalistenpreis der deutschen Wirtschaft wird seit 48 Jahren ausgelobt. Er ist nach dem früheren DIHK-Präsidenten, Unternehmer und Kunstmäzen Ernst Schneider benannt. Über die Vergabe entscheiden unabhängige Jurys, zusammengesetzt aus jeweils drei Journalisten und zwei Vertretern der Wirtschaft.

Für Rückfragen: Dr. Hartmut Spiesecke, Geschäftsführer des Ernst-Schneider-Preises: 0221 / 16408157

Gewinner 2018

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Im Rahmen einer Festgala im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg wurde am heutigen Abend der Ernst-Schneider-Preis der IHKs verliehen. Aus mehr als 1 300 eingereichten Beiträgen wählten die Jurymitglieder die besten Beiträge in neun Kategorien aus.

Peter Esser, Vorstandsvorsitzender des Ernst-Schneider-Preis und Verleger der Mittelbayerischen Zeitung, sagt: „Wir zeichnen herausragenden Wirtschaftsjournalismus aus. Gründliche Recherche, attraktive und gut verständliche Erzählweise zu relevanten Themen sind die Merkmale unserer Preisträger. Wir danken der IHK Nürnberg für die ausgezeichnete Gastfreundschaft.“

Dirk von Vopelius, Präsident der IHK Nürnberg, erklärt: „Wir gratulieren den Preisträgern des Ernst-Schneider-Preises herzlich für ihre hochklassigen Beiträge. Der renommierte Journalistenpreis der deutschen Wirtschaft gibt gute Beispiele für kritischen und klugen Wirtschaftsjournalismus, von dem Leser, Hörer und Zuschauer profitieren.

Die Preisträger 2018 sind:

1. Internet (Dotierung 5.000 Euro)
Anja Lordieck und Julian Herbst (Red. Dr. Detlev Landmesser, Burghard Schnödewind), boerse.ARD.de für „Reich unterm Radar

2. Print
Wirtschaft in regionalen Printmedien (Dotierung 7.500 €)
Tobias Großekemper und Christoph Klemp für „Schacht matt im Hannibal“, Ruhr Nachrichten.
Wirtschaft in überregionalen Printmedien (Dotierung 7.500 €)
Caterina Lobenstein für „Warum verdient Frau Noe nicht mehr?“, Zeit Förderpreis (Dotierung: Weiterbildung 2.500 €)
Hannes Vollmuth, Süddeutsche Zeitung

3. Hörfunk
Kurzbeitrag (Dotierung 5.000 €)
Benedict Witzenberger (Red. Johannes Berthoud) für „Was zwei Jahre Mindestlohn für Praktikanten verändert haben“, Puls BR
Große Wirtschaftssendung (Dotierung 7.500 €)
Stefan Schmid (Red. Frank Müller) für „Bargeld ade? Wie wir künftig bezahlen, BR

4. Fernsehen
Kurzbeitrag (Dotierung 5.000 €)
Julia Cruschwitz (Red. Anja Riediger) für „Indonesische Arbeitskräfte“, MDR
Große Wirtschaftssendung (Dotierung 7.500 €)
Hans Koberstein (Red. Hilde Buder-Monath / Claudia Ruete)für „Geheimakte VW – Wie die Regierung den Konzern schützt“, ZDF

5. Innovation (Dotierung 5.000 €)
Carolyn Braun, Marcus Pfeil, Björn Erichsen, Jakob Vicari und Bertram Weiß: „Die Superkühe“, WDR

Die IHK Nürnberg richtete die diesjährige Preisgala gemeinsam mit dem Ernst-Schneider-Preis e.V. aus. Die Nürnberger Rapper BrakLuL starteten mit einer originellen Begrüßung. Fernsehmoderatorin Barbara Hahlweg führte die rund 250 Gäste aus Wirtschaft, Medien und Politik charmant durch den Abend. Für die humoristischen Höhepunkte sorgten zwei satirische Einlagen des „Postillons“.

Der Ernst-Schneider-Preis wird von den Industrie- und Handelskammern vergeben. Er zeichnet journalistische Beiträge aus, die wirtschaftliche Zusammenhänge allgemein verständlich vermitteln und durch Relevanz, Recherche sowie Erzähltechnik herausragen.

Nominierungen 2018

Die Nominierten für den Ernst-Schneider-Preis, gestiftet von den Industrie- und Handelskammern, stehen fest. Prominent besetzte Jurys wählten aus Fernsehen, Hörfunk, Online und Print insgesamt 26 Beiträge aus. Die nominierten Beiträge sind thematisch relevant, stellen wirtschaftliche Zusammenhänge spannend, unterhaltsam und allgemeinverständlich dar. Die Preisverleihung findet in Zusammenarbeit mit der IHK Nürnberg am 15. Oktober 2018 im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg statt. Fernsehjournalistin Barbara Hahlweg (ZDF) moderiert den Galaabend. Der offizielle Twitter-Hashtag lautet #esp18.

Auf die 47. Ausschreibung des Journalistenpreises der deutschen Wirtschaft waren 1300 Beiträge eingesendet worden, darunter Stücke von öffentlich-rechtlichen und privaten Sendern, Artikel von ZEIT, FAZ, taz, Welt, Spiegel, Stern und Süddeutscher Zeitung, Wirtschaftsmagazinen, Internet-Portalen und vielen regionalen Zeitungen.

Die Liste ist gegliedert in die Kategorien Fernsehen, Hörfunk, Print, Internet und Innovation / Unterhaltungssendung.

Die Jurys nominierten:

Fernsehen

 
Kategorie: Große Wirtschaftssendung
1. „Geheimakte VW – Wie die Regierung den Konzern schützt“: Hans Koberstein (Red. Hilde Buder-Monath / Claudia Ruete), ZDF
2. „Der unsichtbare Feind – tödliche Supererreger aus Pharmafabriken“: Elena Kuch / Christian Baars / Christine Adelhardt / Britta von der Heide (Red. Britta von der Heide / Monika Wagener / Stephan Wels / Dirk Neuhoff), NDR /WDR
3. „Wer bezahlt den Osten?“: Dirk Schneider / Ariane Riecker (Red. Silke Heinz), MDR

Kategorie: Kurzbeitrag
1. „Indonesische Arbeitskräfte“: Julia Cruschwitz (Red. Anja Riediger), MDR
2 „Passhandel: Wie Millionäre sich in die EU einkaufen“: Johannes Edelhoff / Christian Salewski (Red. Volker Steinhoff), ARD (NDR)
3. „Fake-Testsiegel“: Ingo Wickop (Red. Jan Rasmus/Christian Schürmann), RTL

 

Hörfunk

Kategorie: Große Wirtschaftssendung
1. „Das ist Entwicklungshilfe, die Hunger macht“: Caroline Nokel (Red. Christiane Glas), NDR
2. „Bargeld ade? Wie wir künftig bezahlen“: Stefan Schmid (Red. Frank Müller), BR
3. „Die Technisierung der Alpen. Der gekaufte Winter“: Günther Wessel (Red. Eberhard Schade), DLF

Kategorie: Kurzbeitrag
1. „K wie Krypto-Mining – das Netzlexikon“: Theresa Greim (Red. Dominic Holzer), Puls BR
2. „Thema des Tages“: Wolfgang Landmesser / Nikolas Fischer / Jana Magdanz / Andreas Braun / Matthis Dierkes (Red. Dorothee Schwab / Andreas Blendin / Susanne Kuttler / Monika Frederking), WDR
3. „Was zwei Jahre Mindestlohn für Praktikanten verändert haben“: Benedict Witzenberger (Red. Johannes Berthoud), Puls BR

Print

Kategorie: Wirtschaft in regionalen Printmedien
1. „Schacht matt im Hannibal“: Tobias Großekemper / Christoph Klemp, Ruhr Nachrichten
2. „Leben in Europa (Serie)“: Sabine Marquard / Kerstin Ruchay / Eva Drews, Stuttgarter Zeitung
3. „Künstliche Intelligenz und Arbeitswelt 4.0 (Serie)“: Jana Wolf / Stefan Stark, Mittelbayerische Zeitung

Kategorie: Wirtschaft in überregionalen Printmedien
1. „Das Auto-Syndikat“: Frank Dohmen / Dietmar Hawranek, Spiegel
2. „Jenseits von Gut und Börse“: Hannes Grassegger, Das Magazin
3. „Warum verdient Frau Noe nicht mehr?“: Caterina Lobenstein, Zeit
Kategorie: Förderpreis 1. Matthias Streit, Handelsblatt
2. Hannes Vollmuth, Süddeutsche Zeitung

Internet

Kategorie: Wirtschaft Online
1. „Legaler Cannabis-Anbau in Deutschland“: Susanne Hamann, Rheinische Post
2. „Mind the Gap“: Susanne Klingner, Audible
3. „Reich unterm Radar“: Anja Lordieck / Julian Herbst (Red. Dr. Detlev Landmesser / Burghard Schnödewind), Boerse.ARD.de

Innovation / Unterhaltungssendung

(Hier konkurrieren Beiträge aus Internet, Print, Hörfunk und Fernsehen)
1. „Die Superkühe“: Carolyn Braun / Marcus Pfeil / Björn Erichsen, Jakob Vicari / Bertram Weiß, WDR, Internet
2. „Das ökonomische Abendmahl (Serie)“: Max Haerder / Sven Prange / Konrad Fischer / Gregor Peter Schmitz / Dieter Schnaas, Wirtschaftswoche, Print
3. „Lydia hat Schulden – ‚7500 Euro, minus. Das war das Limit“: Lydia Herms (Red. Julia Rosch), DLF, Hörfunk

Jurymitglieder 2018


Shortlist, Nominierte und Preisträger wurden in mehreren Juryrunden ermittelt. Die Schlussjurys bestehen mehrheitlich aus unabhängigen Journalisten, außerdem Vertretern der IHKs.
Internetjury: Julia Bönisch, Chefredakteurin SZ.de
Jan-Eric Peters, CEO upday
Florian Rötzer, Chefredakteur Telepolis.de
Frank A. Dassler, Vizepräsident IHK Nürnberg
Dr. Robin Houcken, Geschäftsführer Looping Studios und Vorstand ESP

Printjury sowie Innovation/Unterhaltung:
Beat Balzli, Chefredakteur Wirtschaftswoche
Michael Husarek, Chefredakteur Nürnberger Nachrichten
Friedrich Roeingh, Chefredakteur Allgemeine Zeitung Mainz
Thomas Klein, Pressesprecher IHK Darmstadt
Markus Lötzsch, Hauptgeschäftsführer IHK Nürnberg

Hörfunkjury:
Peter Heilbrunner, Programmchef SWR1
Alexander Koller, Geschäftsführer Funkhaus Nürnberg
Stefan Raue, Intendant Deutschlandfunk
Harald Leupold, Vizepräsident IHK Nürnberg
Peter Esser, Verleger und Vorstandsvorsitzender ESP

Fernsehjury:
Susanne Biedenkopf-Kürten, Leiterin der ZDF-Hauptredaktion Wirtschaft, Recht, Service, Soziales und Umwelt
Manfred Krupp, Intendant Hessischer Rundfunk
Michael Wulf, Chefredakteur RTL
Dr. Achim Dercks, stv. Hauptgeschäftsführer DIHK und Vorstand ESP

Der Ernst-Schneider-Preis ist der Journalistenpreis der deutschen Wirtschaft. Er wird seit 1971 an Autorinnen und Autoren verliehen, die wirtschaftliches Wissen und wirtschaftliche Zusammenhänge allgemein verständlich vermitteln. Er ist benannt nach dem Unternehmer und Kunstmäzen Ernst Schneider, der von 1963 bis 1969 Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages war.