Shortlist Ernst-Schneider-Preis 2019

Die Shortlist des Journalistenpreises der deutschen Wirtschaft steht fest. Aus rund 600 eingereichten Beiträgen wählten sieben Vorjurys insgesamt 67 Beiträge aus.

Die Shortlist spiegelt auch in diesem Jahr die thematische Vielfalt, regionale Breite und Qualität der Wirtschaftsberichterstattung in Deutschland. Sie enthält Beiträge der ARD-Anstalten BR, NDR, Radio Bremen, rbb, SWR und WDR sowie von DLF, n-tv und ZDF. Printbeiträge der Shortlist stammen u.a. aus den Redaktionen von Berliner Zeitung, brand 1, Capital, Hamburger Abendblatt, Impulse, Kieler Nachrichten, Kölner Stadtanzeiger, Pforzheimer Zeitung, Schwäbischer Zeitung, Spiegel, Stern, Stuttgarter Nachrichten, Süddeutscher, Südkurier, Tagespiegel, taz, Welt Hamburg, Weser Kurier, Wirtschaftswoche, w&v und Zeit.

Prominent besetzte Schlussjurys werden im Sommer über Nominierte und Gewinner in den neun Kategorien aus Fernsehen, Radio, Print und Internet entscheiden. Aus organisatorischen Gründen sind Beiträge der Kategorie Internet in diesem Jahr nicht in der Shortlist vertreten; sie werden aber, wie auch in den letzten Jahren, in einer eigenen Schlussjury bewertet werden.

Die Preisverleihung wird in diesem Jahr zum 48. Mal stattfinden und von den sieben rheinischen IHKs ausgerichtet; Aachen, Bonn/Rhein-Sieg, Düsseldorf, Köln, Mittlerer Niederrhein, Bergische IHK Wuppertal-Solingen-Remscheid und die Niederrheinische IHK Duisburg. Sie findet am 10. Oktober statt.

Der Ernst-Schneider-Preis wird jährlich von den Industrie- und Handelskammern vergeben. Er zeichnet journalistische Beiträge aus, die wirtschaftliche Zusammenhänge allgemein verständlich vermitteln und durch Relevanz, Recherche sowie Erzähltechnik herausragen. Die in diesem Jahr erhöhte Preissumme beträgt insgesamt 55 000 Euro.


Fernsehen

Kategorie: Große Wirtschaftssendung
1. „Geheimakte Finanzkrise: Droht der nächste Jahrhundert-Crash?“: Dirk Laabs, ZDF
2. „Das Geschäft mit den Likes“: Thomas Jell, n-tv
3. „Neue Heimat für die Roten Riesen – Firma ERO zieht um“: Christopher Hiepe, SWR
4. „Gegen den Strich – raus aus der Stadt“: Udo Eling/Philine Eling/Dirk Bitzer WDR
5. „Angriff auf Europas Steuerzahler“: Christian Salewsik/Oliver Schröm/Willem Konrad/Manuel Daubenberger/, NDR
6. „Absturz von Unister: Wie Deutschlands erfolgreichstes Startup unterging“: Ralf Ulrich Schmid, MDR
7. „Außer Kontrolle: Das gefährliche Geschäft mit der Gesundheit“: Elena Kuch/Christian Baars/ Britta von der Heide/Antonius Kempmann, NDR

Kategorie: Kurzbeitrag
1. „Deutsche Honorarkonsuln im Offshore-Business“: Pia Dangelmayer/Maximilian Zierer, BR
2. „Blackbox Schufa“ Katharina Adami/Josef Streule/Oliver Schnuck/Maximilian Zierer, BR
3. „Spekulanten bevorzugt“: Jochen Taßler/Lutz Polanz, WDR
4. „Heimisches Gemüse“: Barbara Hirl, SWR
5. „Arbeitsschutz“: Hermann Abmayr, SWR
6. „Sicherheitsnische: Smarte Haushaltsgeräte“: Sabina Wolf, BR


Hörfunk

Kategorie: Große Wirtschaftssendung
1. „Stadt, Land, Bus – 5 Jahre Fernbusliberalisierung“: Michael Brocker/Felic Schledde (Red. Frank Christian Starke), WDR
2. „Hallo Herr Kaiser – Was wird aus der Lebensversicherung?“: Heiner Wember (Red. Frank Christian Starke), WDR
3. „Auf der Straße zu Hause – Wirtschaftsfaktor mobiles Leben“: Matthias Hof (Red. Frank Christian Starke), WDR
4. „Auf Shoppingtour – Chinesen in Deutschland“: Oliver Ramme (Red. Frank Christian Starke), WDR
5. „Prost Neujahr! Was Prosecco kann“: Clemens Hoffmann (Red. Regina Tanne), WDR
6. “Crowd-Worker und Solo-Selbständige – digitale Zukunft der Arbeit“: Verena Gonsch/Kira Meyer NDR
7. „Fleisch – unser täglich Brot“: Justus Wilhelm/Daniel Köhler/Nikolaus Golsch/Stefan Pulß (Red. Christian Erber), Radio Bremen
8. „Du sollst es mal besser haben“: Vanessa Schneider (Red. Alexandra Reinsberg), BR
9. „Wir müssen über den Euro reden“: Eric Graydon (Red. Nina Siegers), rbb
10.“Deutsche Honorarkonsuln und dubiose Finanzgeschäfte“: Pia Dangelmayer (Red. Verena Nierle), BR
11. „Wirtschaft denken: Produktivität“: Florian Felix Weyh/Caspar Dohmen/Barbara Eisenmann/Christian Blees (Red. Martin Hartwig), DLF
12. „Profit oder Wohlfahrt? Das Geschäft mit der Pflege“: Sandra Stalinski, DLF
13. „Buchführung mal anders: Was leistet ein Bauer wirklich?“: Ursula Klement, BR


Kategorie: Kurzbeitrag
1. „Bürokratie im Handwerk: Der zertifizierte Dübel“: Stephanie Kowalewski, DLF
2. „Junge Unternehmensgründer“: Stephanie Kowalewski, DLF


Print

Kategorie: Wirtschaft in überregionalen Printmedien
1. „Der Blockchain-Code“: Lisa Nienhaus/Mark Schieritz/Jens Tönnesmann, Zeit
2. „Mein Roboter und ich“: Svenja Beller, SZ Magazin
3. „Reis und Rouladen“: Gesa Steeger, taz
4. „Wende? Ende“: Max Haerder/Angela Hennersdorf, Wirtschaftswoche
5. „Ist Heimat zu teuer?“: Max Haerder, Wirtschaftswoche
6. „Vergiftetes Dorf“: Petra Sorge/Isaac Anyaogu/Ankush Kumar, Spiegel
7. „Was kann der deutsche Ingenieur?“: Marcus Jauer, Zeit
8. „Bis an die Grenze“: Hans von der Hagen, SZ
9. „Gegen den Strom“: Till Krause/Hakan Tanriverdi, SZ
10. „Was wäre, wenn …“: Christoph Koch, brand 1
11. „Digitale Spurensuche“: Jochen Kalka, w&v
12. „Das Flix-Imperium“: Norbert Höfler, Stern
13. „Berichterstattung über CumEx“: Klaus Ott/Nikolas Richter/Jan Wilmroth, SZ
14. „Vorbei“: Katja Thimm, Spiegel

Kategorie: Wirtschaft in regionalen Printmedien
1. „Arbeiten im Alter, 7 Teile“: Miriam Opresnik, Hamburger Abendblatt
2. „Der Unbremsbare“: Klaus Köster, Stuttgarter Nachrichten
3. „Keine Lust auf neue Wege? 4 Teile“: Olaf Preuß, Welt Hamburg
4. „Leben ohne Plastik“: Kerstin Mommsen, Südkurier
5. „Ein zerrüttetes Verhältnis“: Johannes C. Bockenheimer, Tagesspiegel
6. „Die Jagd nach dem großen Geld“: Ulrich Metschies, Kieler Nachrichten
7. „Ende einer Staatsbank“: Ulrich Metschies/Ulf Billmayer-Christen, Kieler Nachrichten
8. „Serie: Azubi des Monats“ Nina Giesecke/Dominik Türschmann/Isabel Ruf/Maximo Gonzalez, Pforzheimer Zeitung
9. „Wir waren nicht ganz blöd“: Jochen Knoblach, Berliner Zeitung
10. „Ich bin die Energiewende“: Ralf Schönball, Tagesspiegel
11. „Rheinland 2030 – unsere Zukunft“: Peter Berger/Max Müller/Uli Kreikebaum/Karlheinz Wagner/Christiane Mitatselis/Stephan Klemm, Kölner Stadtanzeiger
12. „Omira – Geschichte eines Niedergangs“: Benjamin Wagener, Schwäbische Zeitung
13. „Ein Reeder und sein Untergang“: Jürgen Hinrichs/Peter Hanuschke/Jan-Felix Jasch, Weser Kurier

Kategorie: Förderpreis
1. Sophie Burfeind, brand 1
2. Lisa Büntemeyer, Impulse
3. Benedikt Becker, Wirtschaftswoche
4. Lukas Zdrzalek, Capital

Die Ausschreibung für den Ernst-Schneider-Preis 2019 läuft bis 10. Februar!

Preisgelder auf 55.000 Euro angehoben – Bewerbungen erstmals online möglich – Bewerbungsfrist: verlängert bis 10. Februar 2019!

Die Ausschreibung für den Ernst-Schneider-Preis läuft. Gesucht werden herausragende Beiträge in neun Kategorien, die allgemeinverständlich Hintergründe und Zusammen­hänge von Themen der Wirtschaft darstellen. Die Preissumme wurde von 52 500 Euro auf 55 000 Euro angehoben. Gestiftet wird der Preis von den Industrie- und Handelskammern. Den Flyer mit der Ausschreibung finden Sie hier: http://www.ernst-schneider-preis.de/wp-content/uploads/2018/12/Ausschreibung-2019.pdf

Noch bis 10. Februar 2019 können Journalisten Beiträge zu den verschiedensten Themen der Wirtschaft einreichen. Die Bewerbungen sind erstmals online möglich, so dass das bisherige, aufwändige postalische Zusendung entfällt. Die Bewerbungen sind hier möglich: http://ernst-schneider-preis.de/bewerbung/

Der Journalistenpreis der deutschen Wirtschaft wird seit 48 Jahren ausgelobt. Er ist nach dem früheren DIHK-Präsidenten, Unternehmer und Kunstmäzen Ernst Schneider benannt. Über die Vergabe entscheiden unabhängige Jurys, zusammengesetzt aus jeweils drei Journalisten und zwei Vertretern der Wirtschaft.

Für Rückfragen: Dr. Hartmut Spiesecke, Geschäftsführer des Ernst-Schneider-Preises: 0221 / 16408157

Hartmut Spiesecke neuer Geschäftsführer des Ernst-Schneider-Preis

Dr. Hartmut Spiesecke ist neuer Geschäftsführer des Ernst-Schneider-Preis e.V. Er löst Christian Knull ab, der mit Vollendung des 63. Lebensjahres zur Jahresmitte ausscheidet.

Die den Ernst-Schneider-Preis tragenden Industrie- und Handelskammern wählten in einer Mitgliederversammlung am 25. April in Leipzig Hartmut Spiesecke einstimmig zum Geschäftsführer. Der 53-jährige Medienprofi war Sprecher eines Bremer Senators und leitete in den letzten Jahren die Kommunikation des Gesamtverbandes der deutschen Textil- und Modeindustrie und des Verbandes diakonischer Dienstgeber in Deutschland. Spiesecke ist verheiratet, Vater zweier volljähriger Kinder und als Hochschuldozent an der IST Hochschule für Management sowie ehrenamtlich kirchlich engagiert.

Er folgt auf Christian Knull, der die Geschicke des Journalistenpreises der deutschen Wirtschaft 18 Jahre leitete. Knull engagierte sich für die Wirtschaftsberichterstattung in den Medien. Er warb für Sendeplätze und Formate, die den Bürgern wirtschaftliches Geschehen verständlich machen. Er erweiterte den Fernseh- und Hörfunkpreis um die Sparten Print und Internet, gab Studien zur Verständlichkeit und zum Bild der Journalisten von Wirtschaft in Auftrag, verfasste Stellungsnahmen zur Entwicklung der Wirtschaftsberichterstattung, vertrat medienpolitische Anliegen, entwickelte Programmideen und veranstaltete Weiterbildungen für Nachwuchsjournalisten und Unternehmer.

Peter Esser, Vorsitzender des Ernst-Schneider-Preis e.V. und Herausgeber der Mittelbayerischen Zeitung: „Dr. Hartmut Spiesecke hat umfangreiche Erfahrungen in der Medienarbeit und der Veranstaltungsorganisation erworben. Wir freuen uns, ihn für die Weiterentwicklung des Ernst-Schneider-Preises gewonnen zu haben. Christian Knull danken wir für seine Ideen und Initiativen, die dem Ernst-Schneider-Preis sein heutiges Renommee verliehen haben.“


           

Nominierungen 2016

2016 Preissymbol OffiziellIm Wettbewerb des von den Industrie- und Han­delskammern gestifteten Ernst-Schneider-Preises stehen die Nomi­nierun­gen fest. Prominent besetzte Jurys wählten aus Fernsehen, Hör­funk, Online und Print insgesamt 21 Beiträge aus. Die nominierten Beiträge greifen gesellschaftlich besonders relevante Themen auf. Sie ragen heraus, weil sie wirtschaftliche Zusammenhänge ebenso spannend wie unterhaltsam und allgemein verständlich vermitteln. Am 17. Oktober geben die Juroren die Gewinner des Ernst-Schneider-Preis 2016 bekannt. Die Verleihung findet im Karlsruher ZKM, dem Zen­trum für Kunst und Medien, statt. Sie wird von Susan Link, ARD-Morgen­magazin, moderiert. Der offizielle Twitter-Hashtag lautet #esp16. Auf die 45. Ausschreibung des Journalistenpreises der deutschen Wirtschaft waren über tausend Bei­träge aus allen Lebens- und Arbeitsbereichen eingegangen, dar­unter Stücke von öffentlich-rechtlichen und privaten Sendern, Artikel von ZEIT, F.A.Z., taz, Welt, Spie­gel, Stern und Süddeutscher Zeitung, Wirtschaftsmagazinen, Internet-Portalen und vielen regio­nalen Zei­tun­gen. Die Jurys nominierten:

1.  Internet

Wirtschaft Online (Dotierung 5.000 Euro)
  • Christian Beetz, Tanja Schmoller, Georg Tschurtschenthaler, Bettina Walter, Jakob Vicari: „Falcianis Swiss Leaks“, Gebrueder Beetz Filmproduktion / Polar Star Films / SWR / ARTE
  • Justus von Daniels, Marta Orosz: „TTIP – Der Deal“, Correctiv
  • Anna Tabea Hönscheid, Andreas Menn, Patrick Schuch, Thomas Stölzel: „Menn oder Maschine“, Wirtschaftswoche

2. Print

Wirtschaft in überregionalen Printmedien (Dotierung 7.500 €) Wirtschaft in regionalen Printmedien (Dotierung 7.500 €)
  • Die Jury entscheidet sich einstimmig gegen eine Auszeichnung in dieser Kategorie. Sie nominiert keinen der Beiträge.
Förderpreis (Dotierung: Weiterbildung 2.500 €)
  • Philipp Alvares de Souza Soares, Manager Magazin
  • Gianna Niewel, Süddeutsche Zeitung
  • Florentin Schumacher, Frankfurter Allgemeine Zeitung

3. Hörfunk

Große Wirtschaftssendung (Dotierung 7.500 €)
  • Dominik Bretsch (Red. Dr.Wolfram Wessels): „Abzocke im Schatten der Freizügigkeit“, SWR
  • Florian Meyer-Hawranek (Red. Oliver Buschek): „Robot Economy“, BR
  • Christoph Spittler (Red. Klaus Pilger): „Panzerfahren für Papi – Das Geschäft mit den Erlebnis-geschenken, DLF
Kurzbeitrag (Dotierung 5.000 €)
  • Die Jury entscheidet sich einstimmig gegen eine Auszeichnung in dieser Kategorie. Sie nominiert keinen der Beiträge.

4. Fernsehen

Große Wirtschaftssendung (Dotierung 7.500 €) Kurzbeitrag (Dotierung 5.000 €)   Innovation / Unterhaltungssendung (Dotierung 5.000 €)
  • Bastian Brinkmann, Robert Gast, Christoph Giesen, Frederik Obermaier, Bastian Obermayer: „Swiss Leaks“, Süddeutsche Zeitung
  • Dr. Aeneas Rooch (Red. Joachim Hecker): „Geschenke, Gesundheit, Gewichtszunahme: Wirtschaftswissenschaftliche Weihnachten“, WDR Hörfunk
  • „Plan W“, Dr. Alexandra Borchardt und Susanne Klingner (Konzept), Süddeutsche Zeitung
Über den Internetpreis entschieden: Franziska Bluhm, Leiterin Digitale Vernetzung Verlagsgruppe Handelsblatt, Dr. Dagmar Gaßdorf, ESP-Vorstand, Christin Martens, Chefredakteurin Business Insider Deutschland, Felix Neubüser, Geschäftsleiter ka-news, Martin Wacker, Geschäftsführer Karlsruhe Event GmbH Die Entscheidungen in der Printjury trafen: Werner D‘Inka, Herausgeber F.A.Z., Wolfgang Krach, Chefredakteur Süddeutsche Zeitung, Ulrich Becker, Chefredakteur Südwestpresse, Burkhard Freyberg, Vizepräsident IHK Karlsruhe, Andreas Richter, Hauptgeschäftsführer IHK Stuttgart In der Hörfunkjury arbeiteten: Peter Esser, Vorstand DIHK und ESP, Jan Metzger, Intendant Radio Bremen, Dr. Sebastian Engelbrecht, DeutschlandRadio, Gerd Stracke, Vizepräsident IHK Karlsruhe Die Fernsehjury bestand aus: Peter Boudgoust, Intendant SWR, Christine Strobl, Geschäftsführerin Degeto, Kai Sturm, Chefredakteur Vox, Dr. Walter Richtberg, Vorstand ESP, Dietmar Persch, IHK Karlsruhe Der Ernst-Schneider-Preis ist der Journalistenpreis der deutschen Wirtschaft. Er ist benannt nach dem Unternehmer und Kunstmäzen Ernst Schneider, der von 1963 bis 1969 Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages war. Der Preis der IHKs setzt sich für die Behandlung wirtschaftlicher Themen in den Medien ein und schreibt seit 1971 einen renommierten Autorenwettbewerb aus.  

Was ins Weltbild hineinpasst

Die Digitalisierung verändert unseren Blick auf die Wirtschaft Eigentlich sind die Sozialen Medien noch Kinder. Facebook ist zwölf Jahre alt, Twitter zehn. Noch jünger sind WhatsApp mit sieben Jahren und Snapchat, das gerade fünf geworden ist. In dem Alter schreibt man kurze Sätze ohne große Botschaften, und so tippte Jack Dorsey, der Erfinder von Twitter, am 21. März 2006 „Just setting up my twittr“. Dies war der erste Tweet. Was Jan Koum und Brian Acton, die Gründer von WhatsApp, der Welt mitteilten, ist nicht bekannt. Sicher ist nur, dass die Sozialen Medien in ihren jungen Jahren sehr viel beeinflusst haben: Unsere Kommunikation, unsere Information, unsere Art zu schreiben, unser öffentliches Bild. Die Sozialen Medien sind sogar dabei, unseren Blick auf die Wirtschaft zu verändern. „Was ins Weltbild hineinpasst“ weiterlesen