Ernst-Schneider-Preis 2019 vergeben

IHKs zeichnen hervorragenden Wirtschaftsjournalismus aus – Sonderpreis für Gabor Steingarts „Morning Briefing“

Neun Preisträger wurden am Abend des 10. Oktober mit dem Ernst-Schneider-Preis ausgezeichnet. Die Preisgala fand auf der „MS RheinEnergie“ statt, die von Düsseldorf nach Köln fuhr. Mehr als 350 Gäste aus Wirtschaft, Journalismus und Politik aus ganz Deutschland nahmen an der Preisgala teil.

Katty Salié, bekannt aus dem ZDF-Kulturmagazin „aspekte“, moderierte die Preisgala in ihrer unnachahmlichen Art mit viel Charme und Witz. Der Kabarettist Konrad Beikircher präsentierte mit rheinischen Humor Ausschnitte seines Programms, mit dem er das Publikum bestens unterhielt. Dies passte perfekt zum Ort des Abends: dem Rhein. Er war das verbindende Element der sieben rheinischen Industrie- und Handelskammern Aachen, Bonn/Rhein-Sieg, Duisburg-Wesel-Kleve, Düsseldorf, Köln, Mittlerer Niederrhein und Bergische IHK. Sie richteten den strahlenden Event in diesem Jahr erstmals an besonderem Ort aus, nämlich auf dem Wasser.

Unter mehr als 500 eingegangenen Bewerbungen entschieden die Jurys in einem zweistufigen Auswahlverfahren über die Preisträger 2019. Prominente Laudatoren übergaben die Preise, darunter Sven Afhüppe, Chefredakteur des „Handelsblatt“, Ulrich Reitz, Wirtschaftschef von „n-tv“, und Sabrina Hoffmann, Publizistin und frühere Chefredakteurin des „Business Insider“.

Erstmals wurde 2019 ein Sonderpreis vergeben. Ihn erhielt der Publizist Gabor Steingart. Er hat mit seinem Morning Briefing eine innovative Form gefunden, relevante Informationen und pointierte Kommentierungen mit Podcasts mit interessanten Gesprächspartnern zu kombinieren. Das Ganze wird per Mail, zusätzlich auf Social Media ausgespielt: innovativ und informativ zugleich.

Der renommierte Journalistenpreis der deutschen Wirtschaft wird gestiftet von den deutschen Industrie- und Handelskammern. Er zeichnet journalistische Beiträge aus, die wirtschaftliche Zusammenhänge allgemein verständlich vermitteln und durch Relevanz, Recherche sowie Erzähltechnik herausragen. Die Jurys setzen sich aus Journalisten und Wirtschaftsvertretern zusammen. Der Ernst-Schneider-Preis wurde 2019 zum 48. Mal verliehen. Die Preissumme betrug insgesamt 55 000 Euro. Berührend war neben den journalistischen Würdigungen auch die Vorstellung des Künstlers Friedhelm Pankowski. Er stellt seit 1971 die Preissymbole her, die auf einen studentischen Wettbewerb zurückgehen. Der damalige Designstudent Alfred Brendel hatte Pankowski um die Realisierung seines Siegesentwurfs gebeten. Das Preissymbol besteht aus galvanisierter Bronze und Glas.

Im Anschluss an die Preisgala war noch Gelegenheit zum lockeren Beisammensein, Gesprächen und lukullischen Leckereien auf dem Motorschiff. Oleg Jakushov sorgte für eine feurige musikalische Untermalung des Abends und fesselte die Gäste mit seinem Saxofon.

Die nächste Preisverleihung wird am 13. Oktober 2020 in Oberkochen stattfinden und von der IHK Ostwürttemberg ausgerichtet werden.

Die Ernst-Schneider-Preisträger 2019 sind:

Wirtschaft in überregionalen Printmedien Isaac Anyaogu, Ankush Kumar und Petra Sorge für „Vergiftetes Dorf“, Spiegel

Wirtschaft in regionalen Printmedien Miriam Opresnik für „Arbeiten im Alter 7teilige Serie“, Hamburger Abendblatt

Print Förderpreis Lisa Büntemeyer, Impuls

Hörfunk Kurzbeitrag Stephanie Kowalewski für „Bürokratie im Handwerk. Der zertifizierte Dübel“, Deutschlandfunk

Hörfunk Große Wirtschaftssendung Heiner Wember für „Hallo Herr Kaiser – Was aus der guten alten Lebensversicherung wird“, WDR

Fernsehen Kurzbeitrag Sabina Wolf für „Sicherheitsnische: Smarte Haushaltsgeräte“, BR

Fernsehen Große Wirtschaftssendung Dirk Laabs für „Geheimakte Finanzkrise – Droht der nächste Jahrhundert-Crash?“, ZDF

Internet Der 23. Volontärsjahrgang des MDR: Johanne Bischoff, Sabine Cygan, Romy Heinrich, Martin Hoferick, Simon Klöppl, Konstantin Kumpfmüller, Jana Münkel, Alexander Polte, Wiebke Schindler, Pauline Vestring für „Den Daten auf der Spur“, MDR

Sonderpreis Gabor Steingart für „Steingarts Morning Briefing“

Der Ernst-Schneider-Preis zeichnet journalistische Beiträge aus, die wirtschaftliche Zusammenhänge allgemein verständlich vermitteln und durch Relevanz, Recherche sowie Erzähltechnik herausragen. Die Jurys setzen sich aus Journalisten und Wirtschaftsvertretern zusammen; die unabhängigen Journalisten sind in der Mehrheit. Die Preissumme wurde 2019 auf insgesamt 55 000 Euro angehoben.

Der renommierte Journalistenpreis der deutschen Wirtschaft wird gestiftet von den deutschen Industrie- und Handelskammern. Sie wurde in diesem Jahr von den sieben rheinischen IHKs gemeinsam ausgerichtet: Aachen, Bonn/Rhein-Sieg, Duisburg-Wesel-Kleve, Düsseldorf, Köln, Mittlerer Niederrhein und Bergische IHK.

Fotos können ab 11.10., 11 Uhr direkt von unserer Webseite heruntergeladen werden.

Die Ausschreibung für den Ernst-Schneider-Preis 2019 läuft bis 10. Februar!

Preisgelder auf 55.000 Euro angehoben – Bewerbungen erstmals online möglich – Bewerbungsfrist: verlängert bis 10. Februar 2019!

Die Ausschreibung für den Ernst-Schneider-Preis läuft. Gesucht werden herausragende Beiträge in neun Kategorien, die allgemeinverständlich Hintergründe und Zusammen­hänge von Themen der Wirtschaft darstellen. Die Preissumme wurde von 52 500 Euro auf 55 000 Euro angehoben. Gestiftet wird der Preis von den Industrie- und Handelskammern. Den Flyer mit der Ausschreibung finden Sie hier: http://www.ernst-schneider-preis.de/wp-content/uploads/2018/12/Ausschreibung-2019.pdf

Noch bis 10. Februar 2019 können Journalisten Beiträge zu den verschiedensten Themen der Wirtschaft einreichen. Die Bewerbungen sind erstmals online möglich, so dass das bisherige, aufwändige postalische Zusendung entfällt. Die Bewerbungen sind hier möglich: http://ernst-schneider-preis.de/bewerbung/

Der Journalistenpreis der deutschen Wirtschaft wird seit 48 Jahren ausgelobt. Er ist nach dem früheren DIHK-Präsidenten, Unternehmer und Kunstmäzen Ernst Schneider benannt. Über die Vergabe entscheiden unabhängige Jurys, zusammengesetzt aus jeweils drei Journalisten und zwei Vertretern der Wirtschaft.

Für Rückfragen: Dr. Hartmut Spiesecke, Geschäftsführer des Ernst-Schneider-Preises: 0221 / 16408157